1. Über allem thront der Binnenmarkt
2. Die EU-Kommission – Wo Ursula von der Leyen präsidiert
3. Wer Gesetze schreibt, wird früh lobbyiert
4. Das EU-Parlament – Ein Parlament light?
5. Hohe Transparenz bei hohem Pensum
6. Die Europäischen Räte der Europäischen Union
7. „Die EU hat uns diese Regeln aufgedrückt!”
8. Entscheidungen hinter verschlossenen Türen
9. Deutschland hat derzeit den Vorsitz im Ministerrat
Bei der letzten Wahl des EU-Parlaments im Mai 2019 wählten in Deutschland 61 Prozent der Wahlberechtigten. Nicht zuletzt dieses Ergebnis verdeutlichte, dass der Europäischen Union in der Wahrnehmung der Deutschen derzeit im Vergleich zu den letzten 20 Jahren eine neue Relevanz zukommt. Schließlich knackte die Wahlbeteiligung in den Wahlen von 1999, 2004, 2009 und 2014 nicht einmal die 50-Prozent-Marke.
Dennoch sind viele Deutsche nicht vertraut über die Funktionsweise der EU. Brüssel scheint fern, schrecklich bürokratisch und intransparent. Die Namen der EU-Abgeordneten und der EU-Kommissare sind hierzulande größtenteils unbekannt.
Und das, obwohl mittlerweile ein Großteil der wichtigen Gesetze aus der EU stammt. Das ist natürlich auch im Online-Handel so. Verbraucherrechte, Datenschutz oder etwa das Verhältnis von Händlern zu Marktplätzen – hier bilden EU-Vorschriften die Grundlage des Rechtsrahmens. Um das und die EU zu verstehen, muss man ihre Prozesse und Strukturen verstehen.
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