Es hätte so schön werden können: Endlich müssen Plattformen wie Amazon und Ebay offenlegen, warum manche Suchergebnisse besser geranked werden als andere. Fühlen sich Händler ungerecht behandelt, so soll ein internes Beschwerdeverfahren den ganzen Sachverhalt prüfen. Die Klappe-zu-Affe-tot-Methode, wie sie Amazon mutmaßlich bei den Kontensperrungen anwendet, soll Vergangenheit sein. Zudem sollen Plattformen Mediatoren benennen, mit denen sie bereit sind, im Streitfall zusammen zu arbeiten. So sollen Händler nicht mehr teure Gerichtsverfahren mit hohem Risiko auf sich nehmen müssen, um Lösungen zu finden.
Im Kern bringt die P2B-Verordnung scheinbar viele gute Sachen zu Papier. Naja, wäre da nicht unter anderem der Bundestag, der aus der Verordnung ein zahnloses Schmusekätzchen macht.
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