Komplizierte Prozesse und zusätzliche Kosten
Firmen der Branche Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) stehen der DSGVO noch am wohlwollendsten gegenüber. Rund 62 Prozent der IKT-Hardwarehersteller und 58 Prozent der IKT-Dienstleister gaben laut der Befragung an, dass die positiven und negativen Aspekte ausgeglichen sind, teilweise überwogen sogar die positiven Faktoren. Ein großer Kritikpunkt der DSGVO sind laut dem ZEW die komplizierten Prozesse. „In etwa 60 Prozent der Unternehmen haben sich die Geschäftsprozesse durch die Einführung der DSGVO verkompliziert“, bestätigt Dr. Daniel Erdsiek, ZEW-Experte für digitale Ökonomie. Bei mehr als zwei Drittel der Unternehmen hat die Umsetzung der neuen Regeln zu einem hohen Arbeitsaufwand geführt.
Auch hat die Datenschutzgrundverordnung für zusätzliche Kosten gesorgt. Mit 59 Prozent gaben mehr als die Hälfte aller befragten Unternehmen an, mehr Ausgaben durch beispielsweise Mitarbeiterschulungen und den gestiegenen Bedarf an externer Beratung zu haben.
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