Der Entwurf der Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) zur Bekämpfung von Hasskriminalität und Rechtsextremismus im Netz ist vor allem wegen dem viel diskutierten und kritisierten Passwortgate bekannt. In dem Entwurf sind nämlich erweiterte Befugnisse für Ermittler vorgesehen: Diese sollen Zugriff auf Passwörter erhalten können, obwohl diese von Anbietern, wie etwa sozialen Medien, verschlüsselt gespeichert werden müssen.
Daneben sollen Medien, die unter das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) fallen, Hass und Hetze direkt den Strafverfolgungsbehörden melden. Das betrifft alle Plattformen ab zwei Millionen Nutzer. Außerdem soll diese Pflicht alle Betreiber von Telemediendiensten treffen, also neben den klassischen sozialen Medien auch: Blogs, Chats, Spiele-Apps, Informationsservices und Suchmaschinen, Portale, Shops und private Seiten im Web, Webmail-Dienste, Podcasts und Flirt-Communities.
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