Die Datenschutzgrundverordnung sieht bei Verstößen hohe Bußgelder vor: Bis zu 20 Millionen Euro – oder aber bis zu vier Prozent des Vorjahresumsatzes –, je nachdem, was von beiden höher ist, können verhängt werden. Während in anderen Ländern der EU Unternehmen tief in die Kasse greifen müssen, ist Deutschland bisher eher zurückhaltend geworden: Erst in der letzten Woche wurde mit knapp 200.000 Euro Bußgeld gegen Delivery die bis dato höchste DSGVO-Strafe in der Bundesrepublik verhangen. Allerdings steht diese Summe in keinem Vergleich zu den 50 Millionen Euro, die Google in Frankreich zahlen musste.
Das soll sich jetzt durch die Veränderung der Berechnungsgrundlage ändern.
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