100 Millionen E-Commerce-Warensendungen kamen laut einem Antrag der CSU im Jahr 2017 aus der Volksrepublik China nach Deutschland. Das seien 40 Millionen mehr als noch im Vorjahr. Verbraucher-, Gesundheits- und Umweltschutz? Bei vielen der versendeten Produkte Fehlanzeige, resümiert die bayerische Regierungspartei und legt dem Bundesrat jetzt einen Entschließungsantrag vor, der – wenn angenommen – die Bundesregierung zum Handeln auffordert.
Auf Amazon zum Beispiel gibt es viele Angebote chinesischer Elektronikprodukte ohne die Angabe einer WEEE-Nummer, wie der Spiegel berichtete. Doch ohne die darf man in Deutschland keine Elektronikprodukte verkaufen. Die E-Commerce-Plattformen, über die chinesische Unternehmen ihre Waren anbieten, sollen deshalb dafür haften, dass sämtliche „europäische und deutsche Bestimmungen durch plattformnutzende Unternehmen mit Sitz außerhalb der Europäischen Union” eingehalten werden. Übersetzt: Amazon und Co. sollen dafür sorgen, dass chinesische, aber auch US-amerikanische, indische oder russische Unternehmen keine Waren über ihre Plattformen verkaufen, die gegen Standards und Gesetze innerhalb der EU verstoßen.
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Das dass von manchen Seiten ala "Söders Sommertheater" oder "Sommerloch füllen" abgetan wird ist unglaublich..
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Doch leider kommen die "lahmen Beamten und Politiker" der Bundesregierung mit dem Moors *)
nicht hoch. haben wohl keine Lust- macht ja auch arbeit -.
mfg
Wolfgang
*) Plattdeutsche/H amburger Bezeichnung für Hintern bzw. das Wort mit A.
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