Vor über einem Jahr – im Mai 2018 – ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) europaweit in Kraft getreten. Das Schreckgespenst hat entgegengesetzt der allgemeinen Erwartungen zwar nicht zum Weltuntergang geführt, dennoch ist es nicht von der Hand zuweisen, dass vielen Unternehmen die Umsetzung kleine bis schwere Probleme bereitet. Laut einer Studie des Hamburger Sicherheitskonzerns TeamDrive setzten im April 2019 80 Prozent der deutschen Unternehmen die DSGVO nur mangelhaft um (wir berichteten). Ein am Mittwoch veröffentlichter Bericht der EU-Kommission zeigt nun aber, dass nicht nur die Unternehmen, sondern auch die EU-Staaten Probleme mit der DSGVO haben.
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Und auch wir mussten Verpackungsgese tz, DSVGO, Elektrogesetz und aktuell USTG-Registrier ung in unserem kleinen Unternehmen (3-Personen-Onl inehandel) umsetzen.
Jedoch waren uns diese vier Neuerungen verständlich. Wir finden sie auch richtig und wichtig, da in der heutigen Zeit durch die Globalisierung sonst die gesellschaftlic he und wirtschaftliche Ordnung, sowie auch die Gesundheit gefährdet wird.
Die gesetzlichen Vorgaben darin waren entweder früher nicht notwendig oder schon in anderer Form in deutschen Gesetzen festgeschrieben . Jeder ordentliche Kaufmann kennt diese Themen aus seiner Ausbildung.
Früher hat sich kein Kaufmann darüber beschwert, da es eine Selbstverständl ichkeit war. Heute wird nur noch über alles geschimpft. Ich finde, wem das nicht passt, der sollte sich einen anderen schönen Job suchen, wo er mit diesen Anforderungen nicht mehr konfrontiert wird.
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dabei hat das doch ganz andere Ursachen - um etwas relativ "vernunftbegabt " abmahnen zu können - muss man es wenigstens halbwegs verstehen ,was uns der Gesetzgeber da so schönes in die Hand gab ?
da es aber wohl in ganz Deutschland kaum jemanden gibt - der das wirklich versteht - konzentriert man sich lieber auf die einfachen Dinge des "Abmahnerlebens " - die erfolgreichen ""Produkte"" und dann gibt´s ja auch noch Elektro G - Verpack G usw. usw.....
für die DSGVO kann man ja ab und zu mal einen Versuchsballon starten.
das andere Länder dieses Monster auch gerne hätten - ist doch verständlich - man verbietet kein Gewerbe - aber für jeden unter 1 Million Umsatz - wird die Durchführung praktisch unmöglich - also immer mit 75 % der Beine im Gesetzeskonflik t (nett ausgedrückt)
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Seit Inkrafttreten der DSVGO bekomme ich nur noch einen Bruchteil von Werbe-Emails. Weiterhin sehe ich, dass mit den persönlichen Daten von Bürgern nun sensibler umgegangen wird. Und das ist gut.
Ich finde es richtig, dass meine Daten nicht weitergegeben oder gar verkauft werden dürfen.
Der Handel ist ja nur ein kleiner Teil des Daten-Marktes. Ich denke da auch an medizinische oder behördliche Daten.
In der Vergangenheit habe ich schon erlebt, dass Krankenakten offen rumlagen oder Bildschirme im Amt für jeden Besucher sichtbar waren.
Ich war privat in einer Behörde und wurde Zeuge eines Telefonates zwischen einer Mitarbeiterin und eines Bürgers. Zum Schluss kannte ich Vor- und Familiennamen, Geburtsdatum und die gleichen Daten seiner Kinder. Und ich wusste um sein Problem, weswegen er anrief. Das kann ja wohl nicht sein!
Die Menschen sind eben auch diesbezüglich oberflächlicher geworden und eine Änderung ist scheinbar nur durch Gesetz möglich. Danke DSVGO!
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