In – wohl eher ferner – Zukunft könnte es weltweit einheitliche Regeln für den elektronischen Geschäftsverkehr geben. Bereits im Januar 2019 beschlossen die Europäische Union sowie 48 Mitglieder der Welthandelsorganisation (WTO), entsprechende Verhandlungen über die Einführung globaler Grundlagen für den elektronischen Handel aufzunehmen.
Laut einer Pressemitteilung des Rates der EU vom 27.05.2019 sollen diese möglichen Grundlagen den weltweiten elektronischen Handel fördern. Gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen soll die Geschäftstätigkeit erleichtert werden. Darüber hinaus soll das Vertrauen von Verbrauchern in die „Online-Umgebung“ gestärkt und neue, inklusive und nachhaltige Möglichkeiten geschaffen werden, wie Wachstum und Entwicklung gefördert werden könnten. „Die Digitalisierung unserer Wirtschaft hat die Art und Weise, wie Unternehmen und Verbraucher geschäftlich interagieren, grundlegend verändert. Es ist höchste Zeit für internationale Regeln, um diesem Wandel Rechnung zu tragen. Die EU ist entschlossen, mit den WTO-Partnern zusammenzuarbeiten, um einen ehrgeizigen und pragmatischen Rahmen zu schaffen, der eine sichere und vorhersehbare Umgebung für den Online-Handel gewährleistet“, äußert sich Ştefan-Radu Oprea, rumänischer Minister für Geschäftswelt, Handel und Unternehmertum zum Vorhaben.
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