Support & Hilfe
Newsletter Bei uns werben

75 Bußgelder wegen DSGVO-Verstößen

Veröffentlicht: 13.05.2019
imgAktualisierung: 13.05.2019
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
13.05.2019
img 13.05.2019
ca. 2 Min.
Daten und Schlösser
© Pavel Ignatov / Shutterstock.com
Die Datenschutzbeauftragten der Länder haben wegen Verstößen gegen die DSGVO bisher 75 Bußgelder verhängt.


Seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung haben die Datenschutzbeauftragten der Länder in mindestens 75 Fällen Bußgelder verhängt. Wie eine Umfrage der Welt am Sonntag unter den Datenschutzbeauftragten der Länder ergab, betrage die Gesamtsumme der Bußgelder 449.000 Euro, berichtet Heise Online.

Demnach seien in sechs Bundesländern bisher Strafen wegen Verstößen gegen die DSGVO ausgesprochen worden: In Baden-Württemberg (7 Fälle, 203.000 Euro), Rheinland-Pfalz (9 Fälle, 124.000 Euro), Berlin (18 Fälle, 105.600 Euro), Hamburg (2 Fälle, 25.000 Euro), Nordrhein-Westfalen (36 Fälle, 15.600 Euro) und im Saarland (3 Fälle, 590 Euro). Auch wenn die Bußgelder damit mitunter fünfstellige Beträge erreicht haben, sind Strafen in Millionenhöhe, wie sie durchaus möglich sind, bislang noch nicht verhängt worden.

Das höchste einzelne Bußgeld wurde der Erhebung zufolge in Baden-Württemberg verhängt: Eine Bank, die unbefugt Daten ehemaliger Kunden verarbeitet hatte, musste 50.000 Euro Strafe zahlen. In dem Fall waren Gesundheitsdaten im Internet gelandet.

Facebook verklagt Datenanalyse-Unternehmen

Der Datenskandal um Cambridge Analytica hat Facebook eine merkliche Delle im Image beschafft. Nun hat das Netzwerk nach eigenen Angaben Klage gegen das südkoreanische Datenanalyse-Unternehmen Rankwave eingereicht. Wie im Fall von Cambridge Analytica, soll auch Rankwave Apps mit Facebook-Anbindung verwendet und die so gesammelten Daten weitergegeben haben, heißt es bei Heise Online. Unter anderem seien die Daten für Werbezwecke eingesetzt worden – das sei schließlich ein Verstoß gegen die Facebook-Richtlinien, gegen den das Netzwerk nun eben gerichtlich vorgeht.

Uber enttäuscht beim Börsengang

Die Anleger hatten große Hoffnung in den Börsengang des Fahrdienstvermittlers Uber gelegt. Doch das Unternehmen enttäuschte, wie die Tagesschau berichtet: Der Aktienpreis sank vom Ausgabepreis von 45 Dollar auf weniger als 42 Dollar. Damit lag der Preis sechs Prozent unter dem am Vortag beschlossenen Kurs, den Uber schon deutlich am unteren Ende der Preisspanne angesetzt hatte. Zwischenzeitlich hatten Analysten eine Bewertung von 120 Milliarden Dollar für Uber erwartet – aber daraus wurde nichts.

Veröffentlicht: 13.05.2019
img Letzte Aktualisierung: 13.05.2019
Lesezeit: ca. 2 Min.
Artikel weiterempfehlen
Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

KOMMENTARE
0 Kommentare
Kommentar schreiben