Seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung haben die Datenschutzbeauftragten der Länder in mindestens 75 Fällen Bußgelder verhängt. Wie eine Umfrage der Welt am Sonntag unter den Datenschutzbeauftragten der Länder ergab, betrage die Gesamtsumme der Bußgelder 449.000 Euro, berichtet Heise Online.
Demnach seien in sechs Bundesländern bisher Strafen wegen Verstößen gegen die DSGVO ausgesprochen worden: In Baden-Württemberg (7 Fälle, 203.000 Euro), Rheinland-Pfalz (9 Fälle, 124.000 Euro), Berlin (18 Fälle, 105.600 Euro), Hamburg (2 Fälle, 25.000 Euro), Nordrhein-Westfalen (36 Fälle, 15.600 Euro) und im Saarland (3 Fälle, 590 Euro). Auch wenn die Bußgelder damit mitunter fünfstellige Beträge erreicht haben, sind Strafen in Millionenhöhe, wie sie durchaus möglich sind, bislang noch nicht verhängt worden.
Das höchste einzelne Bußgeld wurde der Erhebung zufolge in Baden-Württemberg verhängt: Eine Bank, die unbefugt Daten ehemaliger Kunden verarbeitet hatte, musste 50.000 Euro Strafe zahlen. In dem Fall waren Gesundheitsdaten im Internet gelandet.
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