Wer im Bereich des E-Commerce tätig ist, ist sich der Abhängigkeit von sogenannten Rankings bewusst: Dies gilt für Händler, die auf Marktplätzen, wie etwa Amazon und Ebay unterwegs sind, genauso wie für Händler, die mit ihren eigenen Shops in Vergleichsportalen auftauchen oder ihre digitalen Waren in App-Stores anbieten. Wer schlecht gerankt wird, hat kaum Chancen, einen guten Umsatz zu generieren. Genau so ist es, wenn der eigene Account ohne ersichtliche Gründe vom Plattformbetreiber gesperrt wird.
Hier setzt die Plattform-to-Business-, kurz P2B-Verordnung an: Durch mehr Transparenz und Fairness auf Onlineplattformen soll mehr Wettbewerb und vor allem Rechtssicherheit für Unternehmen geschaffen werden.
Dies soll laut Händlerbund durch minimale Regulierung (sogenannter Light-Touch-Ansatz) erreicht werden. Grundlegend geht es darum, ein Level-Playing-Field zu erschaffen: Jeder Anbieter soll sich an die gleichen Spielregeln halten.
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Gerade amazon sperrt nicht nur Käuferkonten, die aus meiner Sicht in den meisten Fällen begründet sind (zu hohe Retourenquote), sondern auch Händlerkonten. Häufigster Vorwurf sind Fälschungen, sogar bei noname-Artikeln , eigene Herstellung usw.
Reine Willkür! Ich hoffe, dass das Gesetz noch weiter verschärft wird!
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