Die europäischen Branchenverbände EURATEX, UFIMH und UIT haben sich am 1. September mit einer gemeinsamen Erklärung zu Wort gemeldet. Ihre Forderung: Die von der EU-Kommission geplante Bearbeitungsgebühr auf Kleinsendungen aus Nicht-EU-Ländern soll bei rund zehn Euro je Paket liegen.
Der für Handel zuständige EU-Kommissar Maroš Šefčovič hatte im Mai 2025 einen Betrag von zwei Euro pro Sendung ins Spiel gebracht und dies mit dem Verwaltungsaufwand der Zollbehörden begründet. Die Verbände argumentieren nun, ein Richtwert von zehn Euro bilde die tatsächliche Aufwandsgröße realistischer ab. Laut Unternehmensangaben soll die Gebühr zudem zweckgebunden in stärkere Zollkontrollen, Marktüberwachung und Produktsicherheitsprüfungen fließen. Festgelegt ist der Betrag nach Angaben der EU-Kommission bislang nicht.
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