Der Digital Markets Act legt großen Online-Plattformen, sogenannten Gatekeepern, strikte Vorgaben für den Umgang mit persönlichen Daten auf. Doch eine Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zeigt: Diese halten sich offenbar nicht an die Regeln. Nach Einschätzung des vzbv werden Nutzer:innen durch manipulative Designs nach wie vor dazu gebracht, einer möglichst weitreichenden Zusammenführung personenbezogener Daten zuzustimmen.
„Gatekeeper wie Meta, Amazon, TikTok oder Google missachten die Brüsseler Vorgaben für digitale Märkte. Alle untersuchten Dienste nutzen weiterhin manipulative Designs, um an mehr Daten zu kommen“, sagt Ramona Pop, Vorstandsvorsitzende des vzbv. Bei den untersuchten Konzernen handelt es sich um Alphabet (Google), Amazon, Apple, ByteDance (TikTok), Meta und Microsoft. Sie alle würden es Nutzer:innen erschweren, erteilte Einwilligungen in die Zusammenführung von Daten aus mehreren Diensten zu widerrufen. Um diese Einwilligung zu erhalten, setzen sie wiederum auf manipulative Designs.
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