Die DSGVO hat sensibel gemacht
Was alle Fälle zeigen: Die DSGVO hat uns alle sensibler gemacht. Während es vor der DSGVO ein riesiger Aufreger war, als Google mit seinen Kamera-Autos durch die Straßen fuhr, diskutieren wir nun über Klingelschilder, Namen in Wartezimmern und Reservierungskärtchen. Das ist nicht unbedingt schlecht: Denn Datenschutz schützt Privatsphäre – und die ist im digitalen Zeitalter wertvoller denn je. Dass wir heute genauer hinschauen, wie und wo personenbezogene Daten verwendet werden, ist ein Fortschritt. Allerdings bringt die DSGVO im Alltag auch Nachteile mit sich: In Brainstormings kann die Frage nach dem Datenschutz schon mal hindern, aufhalten und blockieren. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen kämpfen noch heute mit den bürokratischen Hürden.
Wenn aus gut gemeintem Schutz eine lähmende Unsicherheit wird, ist niemandem geholfen – weder den Verbraucher:innen noch den Betrieben. Hier braucht es mehr Praxisnähe und verständliche Leitlinien statt juristisches Rätselraten. Man kann nur hoffen, dass die angekündigten Lockerungen wirklich die langersehnte Erleichterung mit sich bringen.
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