In unserer Reihe „Chef:in im Recht“ beleuchten wir typische Streitfragen und Alltagssituationen aus dem Arbeitsleben kleiner Unternehmen – und klären, was rechtlich gilt.
In unserer Reihe „Chef:in im Recht“ beleuchten wir typische Streitfragen und Alltagssituationen aus dem Arbeitsleben kleiner Unternehmen – und klären, was rechtlich gilt.
Draußen ist alles weiß. So richtig weiß. Der Parkplatz vorm Lager sieht eher nach Skipiste aus, der Lieferwagen steckt irgendwo zwischen Schneehaufen und Bordstein fest. Im Büro tropfen nasse Jacken über Stuhllehnen, während sich der erste Kaffee des Tages mühsam durch die Maschine kämpft.
Dann vibriert das Handy. „Sorry, ich komme später. Bahn fährt nicht, Straße dicht.“
Du seufzt innerlich. Schon wieder Schnee. Schon wieder Verspätung. Und sofort stellt sich die Frage: Muss ich das akzeptieren – oder ist das ein Problem des Mitarbeiters?
✅ So bleibst du rechtssicher und fair
Auch wenn der Winter draußen tobt: Rechtlich bleibt das Zuspätkommen wegen Schnees meist Privatsache der Mitarbeitenden. Lohn für die verlorene Zeit gibt es dann nicht automatisch.
Gleichzeitig gilt: Wer bei Schnee ausschließlich mit dem Paragrafen winkt, verliert schnell das Teamgefühl. Klare Regeln, etwas Flexibilität und ein realistischer Blick auf die Situation sorgen dafür, dass der Winter nicht auch noch das Betriebsklima einfriert.
Sandra beleuchtet Streitfälle im E-Commerce: von rechtlichen Fallstricken über Urheberrecht bis hin zu Influencer:innen und Wettbewerbsklagen.
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