Die EU-Kommission hat, so Haufe, ein Paket zur Arbeitskräftemobilität vorgelegt. Es soll den bürokratischen Aufwand senken, wenn Unternehmen Fachkräfte aus dem EU-Ausland einstellen. Das ist vor allem für Händler interessant, die Personal für Logistik, Kundenservice oder IT über Ländergrenzen hinweg suchen.
Das ist geplant:
- Schnellere Anerkennung: Bei bestimmten Berufen, etwa Ärzten, Ingenieuren oder Lehrern, soll die Anerkennung von Qualifikationen statt drei Monaten nur noch fünf Wochen dauern.
- Digitale Nachweise: Sozialversicherungsdokumente wie das A1-Dokument sollen online beantragt werden können. Zusammen mit der geplanten EU-Brieftasche für digitale Identität (Start voraussichtlich Januar 2027) soll sich das auch leichter prüfen lassen.
- Fachkräfte aus Drittstaaten: Die Anerkennung soll im Schnitt von 14 auf vier Monate sinken. Die Verwaltungskosten für Arbeitgeber sollen sich halbieren.
- Mehr Kontrolle: Die Europäische Arbeitsbehörde soll gestärkt werden, damit grenzüberschreitende Arbeitsverhältnisse besser überprüft werden.
Wichtig: Das Paket besteht aus fünf Gesetzesinitiativen, die Europäisches Parlament und Rat noch annehmen müssen. Für Händler ändert sich also vorerst nichts.
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