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Rekordabmahnung: Eine Million Euro wegen Musiknutzung auf Social Media

Veröffentlicht: 21.09.2026
imgAktualisierung: 21.09.2026
Geschrieben von: Hanna Hillnhütter
Lesezeit: ca. 2 Min.
21.09.2026
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ca. 2 Min.
Mann guckt schockiert auf Brief
Erstellt mit KI
Musiknutzung auf Social Media kann richtig teuer werden. Universal Music fordert jetzt eine Millionen Euro Schadensersatz.


Immer wieder sorgen Abmahnung wegen Musiknutzung auf Social Media für hohe Kosten. Die Schadensersatzsumme liegt häufig im fünfstelligen Bereich, gerade wenn die Beiträge eine längere Zeit online waren.

Rechtsanwalt David Geßner (auf Instagram bekannt als „der_medienanwalt“) berichtet nun auf LinkedIn von einer Abmahnung von Universal Music, mit der über eine Million Euro gefordert wird. Dabei geht es um die Nutzung mehrerer Musikstücke in einer Vielzahl von Videos über einen längeren Zeitraum.

Summe wird mit DMV-Erfahrungsregeln begründet

Universal Music soll die Summe mit den DMV-Erfahrungsregeln begründen. Dabei handelt es sich um unverbindliche Richtlinien zur Einschätzung von branchenüblichen Lizenzgebühren. Geßner hält es allerdings für unwahrscheinlich, dass sich die geforderte Summe vor Gericht durchsetzen wird. Gerichte sollen mit rechteinhaberfreundlichen Modellen wie den DMV-Erfahrungsregeln zurückhaltend umgehen. Entscheidender ist eine Einzelfallbetrachtung und die Frage, welche Lizenz beide Vertragspartner vernünftigerweise verlangt hätten.

Immer wieder Abmahnungen wegen Musiknutzung auf Social Media

Immer wieder werden Social-Media-Nutzer:innen wegen Musiknutzung abgemahnt. Vielen ist nicht bewusst, dass die Musikbibliothek der Plattformen nur für private Zwecke genutzt werden darf. Sobald eine nicht private Nutzung vorliegt, ist die Nutzung nicht mehr von den Lizenzen der Plattform gedeckt. Lizenzen von Musikstücken sind, gerade bei erfolgreichen und bekannten Songs, teuer. Wird die Musik ohne Lizenz genutzt, wird berechnet, wie viel die Nutzung gekostet hätte. Das sind häufig mehrere tausend Euro. Je länger der Beitrag online ist, desto teurer wird es für die Nutzer:innen.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte nur Musik genutzt werden, die lizenzfrei genutzt werden kann.

Veröffentlicht: 21.09.2026
img Letzte Aktualisierung: 21.09.2026
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Hanna Hillnhütter

Hanna Hillnhütter

Hanna hat die juristischen Entwicklungen im Blick – mit Fokus auf Abmahnungen, Wettbewerbsrecht und aktuelle EU-Verordnungen.

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