Cookie-Banner und Artikelbild sorgen für Abmahnung

Veröffentlicht: 27.02.2026
imgAktualisierung: 27.02.2026
Geschrieben von: Hanna Hillnhütter
Lesezeit: ca. 2 Min.
27.02.2026
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Finde den Fehler
OHN-Media
Ein falsches Design beim Cookie-Banner und ein irreführendes Artikelbild können Händler:innen teuer zu stehen kommen.


In unserer Reihe „Finde den Fehler“ stellen wir typische Fehler in Online-Shops vor, denn der Teufel steckt häufig im Detail.

Viele Nutzer:innen sind genervt von Cookie-Bannern, die beim Besuch einer Webseite aufploppen. Allerdings sind sie notwendig, damit Nutzerdaten nicht ohne Einwilligung gespeichert werden. Daher ist es wichtig, dass Cookie-Banner so gestaltet sind, dass Nutzer:innen eine echte Entscheidung treffen können. 

Dark Patterns beim Cookie-Banner

In diesem Beispielshop wurde der Cookie-Banner so gestaltet, dass Nutzer:innen durch das Design bei ihrer Entscheidung beeinflusst werden. Auf den ersten Blick erscheint für Nutzer:innen nur ein „Akzeptieren“ Button, mit dem alle Cookies akzeptiert werden. Um Cookies abzulehnen, müssen Nutzer.innen die Schaltfläche „Einstellungen“ nutzen. Diese befindet sich nicht in unmittelbarer Nähe der „Akzeptieren“-Schaltfläche, sondern ausgegraut neben dem X, mit dem das Fenster geschlossen wurde.

Dieses Design verstößt gegen die Vorgaben des Digital Services Act, welcher Dark Patterns untersagt. 

Widersprüchliche Angaben zur Textilzusammensetzung

Auch die Angebotsseite des Shops kann für den Händler zum Problem werden. Beim Verkauf von Textilien muss die Zusammensetzung der Textilien mit angegeben werden. Hier heißt es in der Produktbeschreibung, dass das Produkt zu 90 Prozent aus Baumwolle besteht und zu 10 Prozent aus Elastan. Auf einem Artikelbild sieht man allerdings die Angabe, dass das Produkt zu 100 Prozent aus Cotton (Baumwolle) besteht. Bei welcher Angabe es sich jetzt um die korrekte Textilzusammenfassung handelt, ist für Verbraucher:innen nicht ersichtlich. 

Diese widersprüchlichen Angaben stellen eine Irreführung dar, die abgemahnt werden kann. 

Veröffentlicht: 27.02.2026
img Letzte Aktualisierung: 27.02.2026
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Hanna Hillnhütter

Hanna Hillnhütter

Hanna hat die juristischen Entwicklungen im Blick – mit Fokus auf Abmahnungen, Wettbewerbsrecht und aktuelle EU-Verordnungen.

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