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Zum Start in den Tag gibt es die aktuellsten Meldungen aus der Branche im Überblick:
- Verbraucherschützer haben Shein abgemahnt
- Der Krankenstand lag im ersten Quartal auf hohem Niveau
- Die Inflation bleibt bei 2,2 Prozent
Verbraucherschützer werfen dem chinesischen Online-Händler Shein vor, unzulässige Geschäftspraktiken anzuwenden und gegen Regelungen der Europäischen Union – speziell den Digital Services Act (DSA) – zu verstoßen: Vorgeworfen wird dem Anbieter etwa, mit speziellen Designs Kundinnen und Kunden zu manipulieren, Beschwerdewege unnötig zu verkomplizieren und Kontaktmöglichkeiten zu versteckte.
Aus diesem Grund hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) entschieden, rechtliche Schritte einzuleiten und das Unternehmen abzumahnen. „Der Fast-Fashion-Anbieter führt Verbraucher:innen aufs Glatteis und missachtet Regeln des Verbraucherschutzes“, kommentiert vzbv-Vorständin Ramona Pop in einer offiziellen Meldung.
Um den Einsatz kritischer und manipulativer Designs zu verdeutlichen, hält der Verband ein konkretes Beispiel vor: Wenn sich Nutzende dazu entscheiden, die Seite von Shein zu verlassen, erscheine beispielsweise ein Pop-up-Fenster, in dem zu lesen ist: „Du könntest jetzt Gutscheine erhalten! Bist du sicher, dass du gehen willst?“ Diese Art der Manipulation nennt sich „Confirmshaming“ und soll Nutzerinnen und Nutzer davon abhalten, eine Ablehnung durchzuführen, indem unangenehme Gefühle ausgelöst werden.
Auch weitere Punkte stellen die Verbraucherschützer im Zuge der Abmahnung in den Fokus:
- So erscheinen die Rabatthöhen oftmals willkürlich
- Es fehlt an Informationen rund um die Sterne-Bewertungen. So wird nicht darüber informiert, ob die Bewertungen verifiziert werden oder nicht.
- Es werde sogenanntes „Greenwashing“ betrieben, bei dem ein positiver Beitrag zum Umweltschutz suggeriert werde
- Auch das vorgeschriebene Impressum sei unvollständig
„Shein hat nun Gelegenheit, mit einer strafbewehrten Unterlassungserklärung auf die vzbv-Abmahnung zu reagieren und Anpassungen vorzunehmen“, heißt es vom Verbraucherzentrale Bundesverband weiter.
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