Weitere Abmahnungen
Impressum von Kaufleuten
Wer? Ido-Verband
Wie viel? 226,20 Euro
Betroffene? Händler im Allgemeinen
Wer sich und seine Waren oder Dienstleistungen gewerblich im Internet präsentiert, muss ein Impressum vorhalten. Dies gilt nicht nur für Betreiber von eigenen Homepages, sondern auch für Shopseiten auf Marktplätzen und Facebook-Fanseiten. Ist ein Impressum unvollständig, so droht eine Abmahnung wie hier im Falle der Abmahnung durch den Ido-Verband. Daher sollten Händler unbedingt darauf achten, auch die Angaben zur Rechtsform zu machen. Bei eingetragenen Kaufleuten ist dies eine der folgenden Angaben: „eingetragener Kaufmann“, „eingetragene Kauffrau“ oder eine allgemein verständliche Abkürzung dieser Bezeichnung, insbesondere „e.K.“, „e.Kfm.“ oder „e.Kfr.“.
Übrigens: Die Pflichtangaben in einer E-Mail-Signatur eines eingetragenen Kaufmannes ergeben sich aus § 37a Handelsgesetzbuch (HGB). Auf allen Geschäftsbriefen (also auch in der E-Mail-Signatur) des Kaufmanns, die an einen bestimmten Empfänger gerichtet werden, müssen angegeben werden:
- seine Firma,
- die Bezeichnung „eingetragener Kaufmann“ o.ä. (s.o.),
- der Ort seiner Handelsniederlassung,
- das Registergericht
- und die Nummer, unter der die Firma in das Handelsregister eingetragen ist.
Verkauf von Fahrrad- und Fahrzeugbeleuchtung
Wer? Kraftfahrt-Bundesamt
Was? Verkauf nicht zugelassener Fahrradersatzteile
Fahrzeugteile dürfen nur in den Verkehr gebracht werden, wenn diese eine entsprechende amtliche Genehmigung sowie ein Prüfzeichen erhalten haben, sonst drohen Abmahnungen oder auch Bußgelder durch das Kraftfahrt-Bundesamt. Stammen die Fahrzeugteile aus reihenweiser Fertigung und werden diese ohne vorgeschriebene Bauartengenehmigung nach der StVZO und ohne Prüfkennzeichnung verkauft, sind die Fahrzeugteile nicht verkehrsfähig.
Erfüllen die verkauften Fahrzeugteile die erforderlichen Voraussetzungen nicht, behelfen sich viele Online-Händler mit dem pauschalen Hinweis „Nicht für den Gebrauch im Straßenverkehr zugelassen“. Das hilft jedoch alles nichts, denn es bleibt beim Vertriebsverbot. Uns liegt aktuell wieder ein Anhörungsschreiben vor, welches nicht ignoriert werden darf. Wie man auf ein behördliches Schreiben reagieren sollte, zeigen wir in diesem Beitrag.
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Juristen sichern Einkünfte für Juristen.
50 -100 € für beispielsweise ein Pulloverfoto ist ok aber das ist ... möchte nicht aussprechen.
Wer 6000TSd € für ein Standard Foto ansetzt ist bestochen oder geistig verwirrt.
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