Jugendschützer kritisieren, dass viele Online-Shops sogenannte Legal Highs auch und vor allem an Jugendliche verkaufen. Die Auftritte sind oft auf die junge Zielgruppe zugeschnitten. Fehlende Alterskontrollen sorgen ebenfalls für Kritik. Ein Gesetzesentwurf könnte dafür sorgen, dass das Problem eingedämmt wird. Update: Bei der öffentlichen Anhörung in Berlin am 06.07.2016 hat sich die Mehrheit der Experten für den neuen Gesetzesentwurf ausgesprochen.

(Bildquelle Marijuana: OpenRangeStock via Shutterstock)
Sie sollen legal sein, dabei helfen, nach einem anstrengenden Tag Stress abzubauen und haben vermeintlich coole Namen wie „Jamaican Gold“, „Orange High“ oder „Joker“ – sogenannte Legal Highs, also Rauschmittel, die nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, werden immer beliebter und sind kinderleicht im Internet zu bekommen. Die Internetplattform Jugendschutz.net hat die Ersatzdrogen schon länger auf der Agenda und nun Online-Shops heftig kritisiert, die das Alter ihrer Kunden nicht kontrollieren.
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