In unserem Newsflash informieren wir kurz und bündig über Neuigkeiten aus dem Bereich. Diese Woche geht es Neuigkeiten rund um den Datenschutz.
Mit dem Beginn der Coronapandemie bekam ein bisher nur wenig etablierter Arbeitsplatz einen wahren Aufschwung: Die Arbeit von zu Hause oder unterwegs aus. Es dauerte nicht lange, da wurden die ersten Rufe nach einem gesetzlich garantierten Recht auf Homeoffice bis hin zu einer Homeoffice-Pflicht laut, denn die Krise zeigte: Es funktioniert, zumindest irgendwie.
Einer der vielen Gründe, die Arbeitgeber immer und immer wieder gegen das Homeoffice vorbringen, ist jedoch der mangelnde Datenschutz. Dieser endet bekanntlich nicht an der Bürotür. Seien es die Familienangehörigen, die ungehinderten Zugriff auf Computer und Dokumente haben oder die Akten, die sorglos im Hausmüll für jeden sichtbar entsorgt werden.
Der Versicherungsbote weist noch einmal auf die aktuellen Probleme hin. „Wer in der eigenen Wohnung arbeitet, darf zum Beispiel nur die vom Arbeitgeber bereitgestellte Hard- und Software nutzen. Private USB-Sticks oder lokale Festplatten sind tabu“, wird Roland Weiß, Sicherheitsexperte bei der R+V Versicherung, zitiert. Folglich seien die Sicherung der sensiblen Infos auf Firmen-Servern mittels eines VPN-Zugangs durchzuführen sowie ein Aktenvernichter für alle Papierdokumente das Mittel der Wahl. Besonders Cyberangriffe sind im Homeoffice weniger gut durch die Unternehmens-ITler zu überwachen, was laut Richard Renner, Geschäftsführer bei der Perseus Technologies GmbH, im ersten Lockdown zu einem 220-fachen Anstieg von Spam-Mails geführt haben soll.
Damit beide Seiten abgesichert sind, bietet sich zudem eine extra Datenschutz-Richtlinie für die Heimarbeit an. Der Händlerbund stellt beispielsweise eine kostenlose Mustervorlage für eine Datenschutz-Richtlinie zur Verfügung.
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