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Zuschläge für Händler: Diese Gebühren fallen in der Weihnachtssaison an

Veröffentlicht: 29.09.2025
imgAktualisierung: 29.09.2025
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 2 Min.
29.09.2025
img 29.09.2025
ca. 2 Min.
Frau am Laptop umgeben von Geschenken
d_duda / Depositphotos.com
Amazon, DHL, GLS: Rund um Weihnachten verlangen zahlreiche Unternehmen zusätzliche Gebühren. Wir geben einen Überblick der Zuschläge.


Die Vorweihnachtszeit mit den Shopping-Events Black Friday und Cyber Monday stellen Händler jedes Jahr vor besondere Herausforderungen. Nicht nur steigt das Bestellvolumen sprunghaft an, auch die Versandkosten ziehen durch zusätzliche Zuschläge verschiedener Dienstleister deutlich an. Amazon, DHL und GLS haben für die Saison 2025 bereits ihre Extra-Gebühren angekündigt. Für Händler bedeutet das: rechtzeitig planen, kalkulieren und gegebenenfalls die eigene Versandstrategie anpassen.

Konkrete Regelungen bei Amazon, DHL und GLS

Amazon erhebt zwischen dem 15. Oktober 2025 und dem 14. Januar 2026 einen Peak-Zuschlag für Fulfillment-by-Amazon-Sendungen. Betroffen sind kleine und Standardpakete im lokalen, paneuropäischen und auch im Versand aus Großbritannien in die EU. Im Durchschnitt liegt die Gebühr bei rund 0,19 Euro pro Artikel. Ausgenommen sind Übergrößen und niedrigpreisige Artikel.

DHL setzt in diesem Jahr sogar auf zwei saisonale Aufschläge. Geschäftskunden müssen vom 1. November bis 31. Dezember mit einem regulären Peak-Zuschlag von 19 Cent pro Paket rechnen. Zusätzlich fällt im Zeitraum vom 24. November bis zum 7. Dezember – also rund um Black Friday und Cyber Monday – eine Extragebühr von 50 Cent pro Paket an. Dieser Zuschlag gilt ausdrücklich zusätzlich zum ohnehin vorhandenen Peak-Zuschlag.

Auch der Paketdienst GLS hat für die Zeit vom 24. November bis 5. Dezember einen Black-Week-Zuschlag angekündigt. Genaue Beträge wurden zwar nicht veröffentlicht, sie sollen laut Händlerinformationen aber deutlich unterhalb der 50 Cent pro Paket liegen, die DHL erhebt. Begründet wird die Maßnahme mit dem erwarteten Ausnahmevolumen und dem damit verbundenen organisatorischen Mehraufwand.

Sowohl Hermes als auch DPD haben bislang noch keine Informationen zu Zuschlägen für das Weihnachtsgeschäft 2025 veröffentlicht.

Was bedeutet das für Händler?

Die zusätzlichen Kosten summieren sich gerade in der Hauptsaison schnell auf und können die Rentabilität empfindlich schmälern. Händler sollten deshalb die Zuschlagszeiträume genau kennen und in ihre Preiskalkulation einbeziehen. Sinnvoll ist es, Marketingaktionen oder größere Versandaktionen möglichst vor oder nach den Wochen mit Zuschlägen zu planen. Auch ein Mix verschiedener Versanddienstleister oder die Aufteilung größerer Sendungsmengen über mehrere Tage können helfen, Kosten abzufedern.

Ebenso wichtig ist Transparenz gegenüber den Endkunden: Wer offen über mögliche Verzögerungen oder leicht erhöhte Versandkosten kommuniziert, vermeidet Enttäuschungen und erhält das Vertrauen der Käufer.

Warum erheben Logistiker Zuschläge?

In Spitzenzeiten geraten Paketdienste und Logistikzentren an ihre Kapazitätsgrenzen. Mehr Personal, zusätzliche Fahrzeuge und Sonderschichten sind notwendig, um die Flut an Bestellungen abzuarbeiten. Diese Zusatzkosten werden nicht allein getragen, sondern teilweise auf die Händler umgelegt – meist in Form von Peak- oder Black-Week-Zuschlägen.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 29.09.2025
img Letzte Aktualisierung: 29.09.2025
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Corinna Flemming

Corinna Flemming

KOMMENTARE
5 Kommentare
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oejendorfer
01.10.2025

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Immer wieder das Abgezocke der "Monopollogistker" Scheinbar haben Sie noch nichts von Mischkalkalation gehört. Wir werden die Kosten 1:1 auf die Endkunden incl. Mwst für den Staat umlegen. (die nächste Wahl kommt bestimmt und dann wundern sich alle warum die .... gewählt wird)
Ilias K
30.09.2025

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Normalerweise sollte man weniger bezahlen, wenn man höheren Mengen hat. Das ist eine Frechheit. Es gibt sonst keine Dienstleistung bei der man mehr bezahlt bei größeren Aufträgen. Und wie man schon weiß für eine schlechteren Qualität.
KI
30.09.2025

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Meinung: Hört sich so an als wenn diese armen Unternehmen gerade im Weihnachtsgeschäft keine Gewinne erzielen ohne Peak Zuschlag! Zudem wird der Zuschlag nicht nur für das zusätzlich im Weihnachtsgeschäft transportierte Paket abgegriffen sondern für alle! Wie kommt es nur das wir Händler uns betrogen fühlen? Einfach nur noch unfähiges Management in den Etagen der Konzerne. Preiserhöhungen kann jeder Hilfsarbeiter ins System einpflegen - Manager überflüssig!
Frank
29.09.2025

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Vor 14 Tagen kam die neuen Preise für Hermes ab 1.1.2026 und noch die Info zum Peakzuschlag. Zusätzlich möchten wir Sie erneut darüber informieren, dass wir vom 01.10.2025 bis zum 31.12.2025 einen Peakzuschlag in Höhe von 0,25 Euro je Sendung erheben werden. Mit diesem Schritt möchten wir sicherstellen, dass unser Lieferversprechen auch in der Hochsaison eingehalten werden kann.
Ha
29.09.2025

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Immer wieder lustig, sie verdienen sich zu diesen Zeiten goldene Nasen und kassieren ganz ungeniert zusätzlich ab. Ein Peak in Peakzuschlag hat mit Seriosität nichts mehr zutun. Wie weit soll das noch gehen? Ich werde ab November nicht mehr mit DHL verschicken