Wenn es in der Lieferkette hakt, bleiben wichtige Produkte und damit Prozesse auf der Strecke. Um die Risiken durch Verzögerungen oder Ausfälle zu reduzieren, hat mittlerweile mehr als jedes zweite Unternehmen (55 Prozent) ein ganzheitliches Risikomanagement implementiert, bei Firmen mit über 250 Beschäftigten sind es mit 71 Prozent noch mehr. Das ergab das Hermes-Barometer, eine Umfrage unter 150 Logistikverantwortlichen, die der Logistiker Hermes bereits zum 20. Mal durchgeführt hat.
2019 konnten lediglich 39 Prozent der Unternehmen ein Konzept zur automatisierten Überwachung der Prozesse im Supply-Chain-Management vorweisen. Angesichts wachsender Cyberrisiken, knappen Ressourcen sowie der aktuellen Kriege und Konflikte weltweit sei es nicht verwunderlich, dass es inzwischen 16 Prozent mehr sind. Die Befragten rechnen mit einer Verschärfung der Gefährdungslage. „Selbst eine kleine Störung im Produktzyklus kann direkte Auswirkungen auf nachgelagerte Teile der Wertschöpfungskette haben“, erläutert Moritz Gborglah, Division Manager Operations bei Hermes International.
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