EU-Zollkontrollen offenbaren eklatante Sicherheitslücken bei E-Commerce-Importen: Mehr als die Hälfte von rund 20.000 überprüften Spielzeugen und Elektronikartikeln erfüllte im vergangenen Sommer die EU-Vorgaben nicht, 84 Prozent der im Labor getesteten Produkte wurden als gefährlich eingestuft. Besonders stark betroffen sind Sendungen aus China – und das bei rasant wachsendem Paketaufkommen, das bestehende Kontrollkapazitäten deutlich überfordert. In den vergangenen Jahren haben entsprechende Kontrolle mehrfach ähnliche Ergebnisse geliefert.
Täglich erreichen über 12 Millionen Pakete die EU, 2024 summierten sich die Sendungen auf 4,6 Milliarden Sendungen. Über 90 Prozent davon stammen aus China. Im Juli 2025 lag der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr bei 36 Prozent. Gleichzeitig bleibt die Prüfquote nahezu wirkungslos: Lediglich 0,008 Prozent aller Pakete werden kontrolliert – angesichts der enormen Zahlen kaum verwunderlich.
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