Branche warnt: Iran-Konflikt birgt Risiken für E-Commerce und Logistik

Veröffentlicht: 26.03.2026
imgAktualisierung: 26.03.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 1 Min.
26.03.2026
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Containerschiff
ilfede / Depositphotos.com
Die Logistikbranche warnt vor Risiken für Lieferketten durch den Iran-Konflikt. Steigende Energiepreise könnten Transportkosten belasten.


Die deutsche Logistikbranche sieht erhebliche Risiken für globale Lieferketten durch den Iran-Konflikt. Kai Althoff, Vorsitzender der Bundesvereinigung Logistik (BVL), verweist auf mögliche Folgen steigender Öl- und Gaspreise, die Transportkosten, Fulfilment und internationale E-Commerce-Operationen treffen könnten. Ob sich die Lage zuspitzt, hängt aus Branchensicht von Dauer und Intensität der militärischen Auseinandersetzungen ab.

„Wir werden in den nächsten Monaten sehen, wie resilient die globalen Lieferketten gegenüber höheren Öl- ⁠und ⁠Gaspreisen und den Störungen in den Lieferketten sind“, so Althoff.

Lage eigentlich stabil

Der von der BVL veröffentlichte Logistik-Indikator für Q1/2026 – erhoben vom Ifo-Institut – wurde vor der Eskalation zusammengestellt und bildet aktuelle Effekte auf Handel, Logistik und Supply Chain nicht ab. Zum Jahresauftakt zeigte sich demnach eine leicht verbesserte Lage gegenüber Q4/2025, bei schwächeren Erwartungen. Wie der Iran-Konflikt die Prognosen beeinflusst, ist noch nicht abzusehen.

Veröffentlicht: 26.03.2026
img Letzte Aktualisierung: 26.03.2026
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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