Die Deutsche Post betreibt laut der Bundesnetzagentur hierzulande etwa 12.700 stationäre Annahme- bzw. Abgabestellen. Nicht alle Einrichtungen werden dabei von Beschäftigten der DHL Group betrieben – Partneragenturen haben in der Regel eigene Betreiber:innen. Diese haben sich entsprechende Poststellen zusätzlich im eigenen Kiosk, Schreibwarenhandel oder Lebensmittelladen eingerichtet, um so beispielsweise für das eigene Geschäft zu werben und sich eine Provision dazuzuverdienen.
Doch unter anderem dieses Geschäftsmodell nutzte eine Tätergruppe jetzt massiv für sich aus. Sie soll Finanzströme verschleiert und Bargeldbeträge in Millionenhöhe abgehoben haben, teilten die Staatsanwaltschaft und die Polizeidirektion der Stadt Hannover mit, die gegen die mutmaßlichen Kriminellen aus der Region ermitteln.
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Hallo Stephan Eschen,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir orientieren uns an der offiziellen Meldung der Staatsanwaltsch aft. In dieser wird zur Herkunft der Tätergruppe kein Hinweis gegeben, diese Informationen sind also kein „allgemein bekanntes Wissen“. Es gibt einen Zusammenhang zu Osteuropa, allerdings nicht so, wie sie ihn dargestellt haben. Die Tätergruppe hat sich gezielt Personen aus dem EU-Ausland gesucht und ausgenutzt (laut Staatsanwaltsch aft). T-Online (Bericht ist im Beitrag verlinkt) konnte von den zuständigen Behörden erfahren, dass jene Personen vornehmlich aus Osteuropa stammten, die von der Tätergruppe getäuscht worden sind.
Viele Grüße
die Redaktion
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