Dieser Artikel ist Teil unserer Logistik-Themenreihe. In verschiedenen Beiträgen stellen wir zentrale Schwerpunkte wie Hürden innerhalb der Lieferketten, moderne Arbeitszeitmodelle in der Branche, Potenziale künstlicher Intelligenz, rechtliche Absicherung beim Versand oder die Optimierungen von Verpackungen in den Fokus.
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Es ist das Thema, das seit mindestens zwei Jahren alle Lebensbereiche bestimmt: künstliche Intelligenz (KI). Als OpenAI sein KI-Tool ChatGPT für die Allgemeinheit verfügbar machte, sorgte das für Staunen. ChatGPT ließ sich in Gespräche verwickeln, beantwortete Fragen, vor allem aber zeigte der KI-Chatbot der breiten Allgemeinheit, wie weit die Technologie schon ist. Das sorgte wahlweise für Verunsicherung oder Begeisterung und startete den KI-Wettlauf der großen Tech-Konzerne.
Es wirkte fast so, als sei ChatGPT die Geburtsstunde der künstlichen Intelligenz. Und das ist natürlich falsch. Geforscht wird an dem Thema seit Jahrzehnten, in der Wirtschaft wird KI seit langer Zeit eingesetzt. Man muss sich nur mal die Algorithmen der großen Online-Marktplätze oder die Google-Suche anschauen. Oder man blickt in die Logistikbranche, in der die Technologie mindestens ebenso lange im Einsatz ist.
Mit künstlicher Intelligenz sind viele Versprechen verbunden: mehr Effizienz, weniger Kosten, geringere Anfälligkeit für Fehler in vielen Bereichen. Als Laie denkt man an Roboter im Warenlager, die die Arbeiter:innen ersetzen. Aber wie wird KI denn konkret eingesetzt? Wie nutzen DHL, Hermes oder auch Amazon KI, um ihre Prozesse zu optimieren und was bringt das eigentlich den (Online-)Händler:innen und letztlich den Endkund:innen? Schauen wir doch einmal genauer hin.
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Also dachte man sich - wir schaffen diesen Bereich einfahc ab udn ersetzen ihn durch KI und sog. virtuelle Assistenten, die allerdings nichts anderes machen als vorgefertigte Informationen und Textrbausteine anzuzeigen.
Und dieser vermeintlichen Service wird oft sogar noch mit durchaus arrogant wirkenden Kommentaren an die potentiellen Problembereiter addressiert: "Sie haben die Details. Sie sehen, was Kundendienstmit arbeiter mit Ihnen teilen würden. Wenn Sie mehr Unterstützung benötigen, verwenden Sie das "Virtuelle Assistentin". (UPS; das "das" wurde inzwischen durch ein "die" ersetzt).
Zu Deutsch: "Versuchen Sie nicht uns anzurufen. Unsere Mitarbeiter sehen auch nicht mehr in der Sendungsverfolg ung als Sie. Wir haben die Anzeige der angezeigten Informationen zudem stark eingeschränkt, um Sie als Laien nicht unnötig zu verwirren. Deswegen zeigen wir auch nicht mehr an, wenn Ihre Sendung statt des direkten Weges mehrfach kreuz und quer durch die Weltgeschichte fliegt und deshalb drei Tage später kommt."
Früher konnte der Hotline-Mitarbe iter tatsächlich mehr sehen als der Empfänger, z.B. ob die Sendung sich in einem Hub befindet, Im Transit oder auf dem Zustellfahrzeug . Teilweise konnten sogar die Zusteller direkt kontaktiert werden z.B. um eine Sendung umzuleiten.
All das geht heute nicht mehr.
Die KI macht alles besser - ach nein - billiger.
Okay, du als Empfänger kannst nun nichts anderes mehr machen, als zu warten. Es kommt, wenn es kommt. Find dich damit ab! und nerv uns nicht mit deinem Frust über unsere Unfähigkeit.
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