Es bleibt eine Gretchenfrage der Branche, ob Retouren nun gratis sein sollen oder nicht. Eine Studie des Marktforschers Onepoll und der Retourenmanagement-Plattform Trusted Returns hat jetzt die Zahlungsbereitschaft der hiesigen Bevölkerung für Rücksendungen genauer unter die Lupe genommen: Demnach ist fast die Hälfte (44 Prozent) der insgesamt 1.000 befragten Online-Konsumenten bereit, mindestens einen Teil der Kosten zu übernehmen. Bei jüngeren Leuten (18-24) ist dieser Anteil mit 51 Prozent sogar nochmals höher, wie das Portal iBusiness meldet.
Auch wurde erfragt, was Menschen davon abhält, Waren wieder zurückzuschicken: Demnach würden fast jede oder jeder Zweite ein Produkt behalten, wenn sie dafür einen Rabatt bekommen. Die Hälfte der über 65-jährigen würden Produkte stattdessen sogar lieber spenden. Bei defekten Waren würde gut ein Drittel diese gern reparieren lassen.
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Wer hat denn die Kosten verursacht: ganz klar der Kunde! - wie kommt man denn dann auf die Idee, dass der Verkäufer die Kosten zu tragen hätte?
Es wäre sogar nur fair, wenn der Händler bei jeder Retour eine Bearbeitungsgeb ühr zu bekommen hätte. Den die Ware wurde kommissioniert und dann muss die Retour überprüft und wieder ins Regal sortiert werden. Dabei entstehen Kosten!
Ähnliches gilt übrigens für Sonderwünsche wie Paypal. Nein, der Händler kann sich praktisch nicht aussuchen Paypal nicht anzubieten, weil der Kunde beliebt nur mit Paypal bezahlen zu wollen. Sosnt kauft er anderswo. Das würde anders aussehen, wenn der Kunde die üppige Paypalgebühr selbst zu bezahlen hätte.
Mit Händlern kann man es ja machen, mit Handwerkern geht das so nicht. Mit Ärzten Anwälten oder gar Beamten geht das auch nicht. Was macht den Händler bitte zu einem Mensch zweiter Klasse, der rechtlich ganz klar benachteiligt werden darf?
Und wie kommt Herr Schanner auf die Idee der Kunde würde die Retour schon mitbezahlt haben? Natürlich verhunzen Retouren den Gewinn. Es gibt nur halt Branchen wie Bekleidung wo der Gewinn so üppig ist, dass es darauf nicht ankommt. Diese Branchen haben leider die Erwartungshaltu ng der Kunden auch in den "normalen" Bereichen gewaltig versaut.
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Hier hat wohl jemand ein paar Zahlen durcheinander geschmissen.
Was ist hier mit "Retourenquote" gemeint?
Retouren als Anteil am Gesamt-Paketvol umen sollen in 2021(?) etwa 16 Prozent ausgemacht haben.
Bei 67% wäre das Ganze in der Tat eine inakzeptable Ressourcenversc hwendung und würde sich (außer vielleicht für Zalando mit unerschöpfliche n Investorenquell en) für kaum jemanden rechnen.
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Antwort der Redaktion:
Hallo Dirk,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung und den Hinweis. Ja, der Begriff „Retourenquote“ wird unterschiedlich verwendet. Gemeint ist in diesem Fall der Anteil jener Befragten, die erklären, dass sie Waren zurückschicken – das deckt sich mit ähnlichen Befragungen, z. B. dieser: onlinehaendler-news.de/.../...
Viele Grüße
die Redaktion
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Der Unterschied ist nur, das jeder die Kosten dann sofort erkennt und die Kunden , die eh immer mehr bestellen ohne auch nur darüber nachzudenken dann auch die Kosten alleine tragen und nicht alle Kunden gemeinschaftlic h.
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Gibt auch immer wieder Diskussionen und manchmal Tricksereien aber das ist egal.
Hier muss der Kunde für eigene Fehler selber bezahlen.
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