Für den Kunden, der die Ware zurückschickt, sind Retouren schon nervig. Noch schlimmer ist es für den Online-Händler, der durch die Rücksendung Mühe und Kosten in Kauf nehmen muss. Das EHI Retail Institute hat in seiner Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce“ unter anderem die Kostentreiber in dem Bereich untersucht. Das Institut hat dafür zwischen Mai und Juli 2021 insgesamt 72 Online-Händler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.
Der größte Kostenpunkt ist für rund zwei Drittel der befragten Händler die Prüfung, Sichtung und Qualitätskontrolle der zurückgeschickten Artikel (65 Prozent). Knapp die Hälfte sehen den Rück-Versand sowie die Porto- und Transportkosten der retournierten Ware als großen Kostenfaktor (49 Prozent). Ebenfalls viele Kosten verursachen Annahme, Vereinnahmung und Identifikation (46 Prozent), der entstehende Wertverlust der Ware (39 Prozent), die Aufbereitung, Reinigung und Reparatur (38 Prozent) sowie die Wiedereinlagerung der Artikel (32 Prozent). Die Händler konnten mehrere Antworten geben.
Kommentar schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Das soll wohl ein Scherz sein!!!
50% der Retouren könnten vermieden, wenn der Käufer sich auch die Beschreibung durchliest.
So kommen bei der Retournierung die Erklärungen:
Hab ich nicht gewusst
Hab ich nicht gelesen
Ist mir nicht aufgefallen
Hab ich aus versehen bestellt
u.v.m.
Wir haben offensichtlich ein Volk von Käufern die Analphabeten sind ...
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Zwar war es auch schon früher im Versandhandel zu Zeiten von Neckermann, Quelle üblich, dass die Retoure kostenlos war, aber Händler wie Zalando haben dieses Business-Modell vor zehn Jahren massiv propagiert und so als vermeindtliches Must-Have für Onlinehändler etabliert ("Schrei vor Glück oder schick's zurück!")
Wenn heute davon geredet wird, dass weniger "Fast Fashion" und nachhaltiger Konsumiert werden soll, kann Zalando nur lachen. Deren Prinzip war schon immer, bestellt möglichst viel - irgendwas bleibt schon hängen. Kein Wunder, dass Zalando 10 Jahre brauchte, um profitabel zu werden. Bei Zalando hieß es zeitweise, dass die Retourenquote läge bei 60-70%!!!
Das Schlimme ist, dass die kleinen Händler diesen Wahnsinn mitbezahlen, denn deren vergleichsweie hohen Versandpreise pro Paket subventionieren die durch Kostenlos-Retou ren zusätzlich aufgeblähten Versandvolumen der Handelsriesen.
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Warum soll der Händler das bezahlen? Er hat bei einer Retoure auch nichts verdient.
Mann muss sich aber auch nicht vorschreiben lassen, wie viel man als Händler verdient.
Amazon kann für die Kosten aufkommen, die können sich das erlauben, dafür bekommen die Mitarbeiter weniger und Steuern werden auch keine bezahlt.
Aber DAS INTERNET sind auch kleine stationäre Händler, die sich die Machenschaften von den Großen nicht erlauben möchten und können.
Der Kunde muss gerade in Hinsicht auf Ressourcen und CO₂ sensibilisiert werden, dass er mit seiner Bestellung einen Prozess beim Händler auslöst, der mit Arbeit und Kosten verbunden ist, wo viele Menschen / Firmen daran beteiligt sind.
Ihre Antwort schreiben