Fast drei Viertel der Händler klagten im September über Lieferschwierigkeiten, wie eine Umfrage des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. (Ifo) ergab. Die Beschaffungsprobleme in der Industrie und die Probleme in den Lieferketten würden nun bei mehreren Einzelhändlern im Weihnachtsgeschäft zu Engpässen führen. „Manches Weihnachtsgeschenk wird vielleicht nicht lieferbar sein oder teuer werden“, erklärt Ifo-Umfragen-Leiter Klaus Wohlrabe in der Institutsmeldung.
Das deckt sich mit Erhebungen des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). Demnach hätten zahlreiche Einkaufsmanager Schwierigkeiten, Waren für die letzten drei Monate des Jahres zu beschaffen, besonders Elektronikprodukte. MediaMarkt rechnet zu Weihnachten ebenfalls mit Engpässen bei Smartphones und Tablets, aber auch bei Druckern, Geschirrspülern und Kühlgeräten. Gleichsam zeigt sich die Spielzeugbranche besorgt und verschiedene Verbände warnen außerdem vor Knappheiten und Preissteigerungen bei Verpackungsmaterialien.
Die höheren Kosten wird die Industrie letztlich an die Händler weitergeben, Wohlrabe rechnet daher auch im Einzelhandel mit entsprechenden Preiserhöhungen.

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und manche eltern müssen dann malen und stricken lernen, um die puppen vom letzten jahr wieder als neu unterm baum zu packen.
gab es bis vor einigen jahrzehnten sowieso.
würde aber garantiert für familienstimmun g sorgen und manche auch wieder gemeinsam an einen tisch zwingen.
und wenn alle in einem zimmer sitzen, kann man auch heizung und strom sparen.
es sei denn, da hat einer aus ökologischen gründen schon lange wasser gespart :-))
allen frohe weihnachten. ( falls man das noch so schreiben darf )
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