Nachhaltigkeit spielt beim E-Commerce schon länger eine große Rolle, Kunden sehnen sich immer mehr nach umweltfreundlichen Modellen der Händler. Auf dieses Bedürfnis reagiert jetzt auch H&M und sagt Plastikverpackungen und den zunehmenden Müllbergen beim Verschicken von Online-Bestellungen den Kampf an. Dafür setzt die Modekette in Deutschland jetzt auf zertifizierte Papierverpackungen. Die neuen Verpackungen sind nicht nur recycelbar, sie ermöglichen es H&M auch, ihre zu verschickenden Waren mit möglichst wenig Luft zu verpacken, sodass beim Transport so wenig Platz wie möglich eingenommen wird.
Zertifiziert wurden die neuen Papierverpackungen vom Forest Stewardship Council (FSC). „Mode ist kostbar, und bei der Umstellung von Plastik- auf Papierverpackungen benötigen wir ein Papier, das haltbar und belastbar genug für den Transport unserer Kleidungsstücke ist und so garantiert, dass unsere Produkte sicher bei unseren Kund:innen ankommen“, wird Hendrik Heuermann, Nachhaltigkeitsmanager bei H&M Deutschland bei der Internetworld zitiert. Aus diesem Grund hat man sich für Papierverpackungen mit einer FSC-Zertifizierung entschieden.
Dieser Schritt ist Teil von H&Ms selbstgesetzten Zielen, bis zum Jahr 2025 alle benutzten Verpackungen wiederverwendbar, recyclebar oder kompostierbar zu gestalten. Damit will die Modekette nicht nur Ressourcen schonen und den Verpackungsmüll beim Online-Handel reduzieren, sondern auch ein zirkuläres Geschäftsmodell schaffen.
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