Wegen mangelnder Transportkapazitäten während der Corona-Pandemie musste die Deutsche Post DHL Group in den letzten Monaten erhebliche Einschränkungen beim Versand vornehmen. Das betraf unter anderem die Warenpost, deren Versand in ausgewählte Länder bereits seit Ende März gestoppt wurde. Besonders der Zustellstopp in die USA hat viele Online-Händler hart getroffen, sie mussten auf die deutlich teurere Variante des Paket-Versands mit einem zusätzlichen Krisenzuschlag zurückgreifen. Nun die gute Nachricht: Ab dem 15. September 2020 bietet der Bonner Logistiker den Versand der Warenpost in die Vereinigten Staaten wieder an.
Allerdings müssen sich Kunden auch weiterhin auf sehr lange Lieferzeiten einstellen, da die Sendungen bis auf Weiteres per Seefracht transportiert werden. „Dabei muss mit sehr langen Laufzeiten von mindestens 25-30 Tagen gerechnet werden. Für Ziele im Westen der Vereinigten Staaten oder in abgelegenen Regionen kann die Laufzeit auch deutlich darüber liegen“, heißt es laut dem Logistik Watchblog auf der Website der Deutschen Post DHL Group. Verkäufer, die es eilig haben, können auch weiterhin die Option DHL Paket International Premium mit einem Krisenzuschlag International von 2,20 Euro pro angefangenem Kilogramm verwenden, hier geht es per Luftfracht in die USA. Für Privatkunden steht ab dem 15. September der Versand von Päckchen sowie Paketen ohne den Service Premium ebenfalls über den Seeweg zur Verfügung. Frankierungen dafür sind ab diesem Tag ausschließlich online erhältlich.
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