3,5 Milliarden Sendungen wurden von den KEP-Dienstleistern im letzten Jahr in Deutschland befördert. Das entspricht fast 12 Millionen Paketen pro Zustelltag. Das bei dieser schieren Menge an Päckchen auch mal das ein oder andere nicht zustellbar ist, versteht sich schon fast von selbst. Laut DPD, handelt es sich bei diesen Fällen allerdings lediglich um Ausnahmefälle. „Die Verlustquote bei DPD ist sehr gering, nahezu 100 Prozent aller Pakete kommen zuverlässig beim Empfänger an. Im Einzelfall kann es vorkommen, dass ein Paket weder einem Versender noch einem Empfänger zuzuordnen ist. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sich das Versandetikett während des Transport- oder Sortiervorgangs ablöst“, erklärt die DPD.
Was aber passiert mit den wenigen Paketen, die trotz aller Bemühungen partout keinem Empfänger zuzuordnen sind? Für diese Fälle gibt es bei der DPD eine klare Vorgehensweise. „In unseren Depots gibt es speziell geschultes Personal, das hierbei ein entsprechendes Paket öffnen darf, um festzustellen, ob es im Inneren des Paketes Anhaltspunkte für den korrekten Adressaten gibt (etwa eine Rechnung mitsamt Adresse)“, so die Vorgehensweise des Logistikers. „Wenn auch dieser Versuch, das Paket korrekt zuzuordnen, nicht erfolgreich ist, wird das Paket zentral gelagert. Wir verwahren es an dieser Stelle noch eine gewisse Zeit, da es vorkommen kann, dass sich in der Zwischenzeit Empfänger oder Versender bei uns melden und so dafür sorgen, dass das Paket doch noch zugestellt werden kann.“ Nach Ablauf der Frist werden die Sendungen dann an einen Verwertungsdienstleister übergeben.

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