Mehrwegverpackungen: Kunden müssen aktiv werden
Dabei ist der Einsatz von Mehrwegverpackungen grundsätzlich gar nicht so unkompliziert, denn nicht nur für Zalando selbst, auch für die Kunden wird sich dadurch einiges ändern. Auf der einen Seite sei „das Auspackerlebnis“ anders als bei traditionellen Paketen. Auf der anderen Seite entsteht für die Kunden ein höherer Aufwand: „Denn um die Verpackung wiederverwenden zu können, muss sie dem Kreislauf wieder hinzugefügt werden. Das bedeutet, dass auch wenn Zalando-Kunden nichts retournieren möchten, muss die Verpackung zurückgesendet werden.“ Kunden müssen also selbst aktiv werden.
Im Rahmen des Pilotprojekts wird Zalando also prüfen, wie sich die Mehrwegverpackungen bestmöglich in die eigenen Logistikprozesse integrieren lassen, und darüber hinaus auch Erfahrungswerte sammeln können, inwieweit die Kunden bereit sind, die nachhaltige Strategie mitzutragen.
Der Modehändler verweist allerdings auch auf eine internationale Verbraucherumfrage aus dem vergangenen Frühjahr: Dabei wurden insgesamt 4.000 Teilnehmer befragt. Das Ergebnis: 83 Prozent der deutschen und 67 Prozent der finnischen Befragten gaben an, zu versuchen, Kunststoffmengen im Alltag reduzieren zu wollen. Eine grundsätzliche Bereitschaft ist also durchaus vorhanden.
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Rückgabe über einen Briefkasten ist zusätzlich richtig klasse, den findet nun jeder "griffbereit" in der Nähe.
Aber die "83% der Deutschen, die bereit seien....", die hauen einen um.
Im Leben nicht! Da wollte wohl jemand bei der Antwort keine Diskussion und schnell wurde mal umweltfreundlic h getan.
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