Mitte April startete die Volkswagen-Tochter Moia in Hamburg mit etwa 100 Elektro-Shuttlebussen, schon damals mit dem Plan, die Flotte noch 2019 auf 500 Fahrzeuge auszubauen. Dagegen hatte ein Taxi-Unternehmer geklagt und in erster Instanz teilweise Recht bekommen. Er sah seine Rechte und Interessen verletzt, das Gericht entschied auf eine Begrenzung von nur 200 Fahrzeugen. Moia ging in Berufung und hat vor dem Oberverwaltungsgericht nun Recht bekommen.
„Die Berufsfreiheit gewährt grundsätzlich keinen Schutz vor Konkurrenz“, begründete das OVG die Aufhebung der erstinstanzlichen Entscheidung im Eilverfahren. Moia darf wie geplant bis Ende des Jahres 500 Fahrzeuge auf die Straße schicken und das Geschäftsgebiet auf mehrere Hamburger Stadtteile ausweiten. Zunächst allerdings mit Vorbehalt, denn, so das Manager Magazin, das Eilverfahren ist zwar nun abgeschlossen, das Hauptsacheverfahren allerdings noch nicht.
Kommentar schreiben