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Berichte über die massenhafte Vernichtung von neuen Waren im Online-Handel sorgten bereits im vergangenen Sommer für Aufsehen. Als die Grünen nun vor wenigen Tagen forderten, dass diese „Perversion der Wegwerfgesellschaft“ gestoppt und vor allem auch gesetzlich reguliert werden müsse, brannte das Thema erneut hoch.
Dabei ist das Thema gar nicht so unstrittig, wie man auf den ersten Blick vielleicht vermuten mag. Denn einige Brancheninsider bezeichnen solche Prozesse nicht nur als Alltag im Handel, sondern gar als notwendig, da beispielsweise die Vernichtung neuer, aber retournierter Produkte unter Umständen kosteneffizienter sein kann, als diese zu spenden.
Wir haben uns einmal umgehört und verschiedene große Online-Händler um Statements gebeten.
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Nämlich der Käufer!
Wenn dieser gesetzlich dazu Verpflichtet wäre mit dem was nicht sein Eigentum ist sorgsam umzugehen dann wäre auch weniger neue Ware da zum entsorgen!
Aber solange der Käufer die Packung beim öffnen zerreißt oder den Artikel nicht vollständig zurück sendet. Solange wird es auch Ware geben die man entsorgen muss!
Hier sollte mal der Gesetzgeber dem Kunden auf die Finger klopfen!
Und zu den 19% ist ja es doch so dass die Firma beim Kauf der Ware 19% zahlt und diese also bei Finanzamt als Ausgabe zählt und somit die Spende auch mit 19% zu rechnen ist da ja sonst die Firma 19% Gewinn macht bzw. 19% weniger Verlust!
Stellt euch mal vor was passiert wenn keine 19% zu zahlen wäre!
Die Firmen würden wie gedopt Spenden!
Jetzt wird doch jeder sagen "Das ist doch klasse!"
Nein, eben nicht!
Die Firmen würden dies als Werbung missbrauchen und noch 19% weniger Verlust haben als bei normaler Werbung.
Auch der Größen unterschied der Firmen ist da zu beachten.
Wenn der große dann den Markt mit Spenden überschwemmt und der kleine nichts mehr verkauft. Sobald dann die kleinen pleite sind kann dann der große wieder seine Spenden sein lassen und normal Verkaufen. Zum sonder Hochpreis weil es ja keine kleinen mehr gibt!
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Gewinnmaximierung durch MwStbefreiung bei Spenden. Wie soll denn das gehen?
Ich kaufe etwas für 100,00 € ein (ohne MwSt, weil Unternehmer) und spende nach einer Retoure diesen Artikel einer gemeinn. Organisation. Damit habe ich 100,00 € Verlust und darf jetzt noch 19,00 € MwSt abführen? Für 1,00 entsorge ich das dann lieber im Müll. Das ist dann eher Verlustminimier ung.
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Als ob der geschäftsfähige , mündige Bürger diesen Schutz wirklich braucht - wenn ich etwas bestelle, bin ich einen Vertrag eingegangen und es obliegt dem Verkäufer, ob er die Ware bei Nichtgefallen (eventuell kostenpflichtig !) wieder zurücknimmt. Wenn der Käufer generell die Retourenkosten und eine prozentuale Wiedereinlageru ngsgebühr bezahlen müßte, wäre sehr bald Schluß mit dem Unfug.
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Die unterschwellige Aufforderung, die Umsatzsteuer für Spenden zu kippen, ist definitiv KEINE gute Idee, da fallen mir auf Anhieb mehrere Möglichkeiten ein, wie große Firmen sowas dann schamlos ausnutzen, um ihre Gewinne zu maximieren!
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Über diese Punkte könnten sich Politiker Gedanken machen, es ließe sich der Verkehr reduzieren, damit die Belastung der Straßen und Städte, CO² und Feinstaub Ausstoß könnte reduziert werden - gut für´s Klima und Gesundheit, die Löhne für die Auslieferungsfa hrer könnten steigen - motivierte Fahrer wären das Ergebniss.
Retouren wird es im Onlinehandel immer geben, die Größenordnung könnte durch solch einen Denkansatz vielleicht etwas geregelt werden. Gefühlt wird das aber nicht passieren, durch Spenden verdient der Staat die Mehrwertsteuer, also wird dort angesetzt ... das ist einfacher als Wähler zu verprellen.
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Das sollte man mal zu Thema machen. Wenn ich Retouren spenden möchte und als Dankeschön für Null Gewinn die MwSt dafür abführen soll, dann würde ich die Ware auch eher in den Shredder werfen. Ist aus unternehmerisch er Sicht günstiger.
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