Ruf nach extra Fahrspuren für den Warenverkehr
Besonders hart wären flächendeckende Kontrollen etwa für Logistiker, die in Grenzregionen angesiedelt seien und deren Fokus auf dem grenzüberschreitenden Verkehr liege, so Engelhardt weiter. „Und auch für Unternehmen, die Just-in-Time-Verkehr durchführen, können umfassende Grenzkontrollen zu einem schwerwiegenden Problem werden.“
Als Lösung schlägt der Branchenexperte die Einführung sogenannter „Green Lanes“ vor. Dabei handelt es sich um separate Fahrspuren, die ausschließlich für den Güterverkehr vorgesehen sind. Auf diesen Spuren hätten Lkw die Möglichkeit, Verzögerungen an der Grenze zu minimieren oder gar vollständig zu umgehen. Bereits in Zeiten der Corona-Pandemie seien diese mit Erfolg zum Einsatz gekommen.
Ob sich die Befürchtungen bei einer Einführung von Grenzkontrollen tatsächlich bewahrheiten, hinge auch von Faktoren wie der Kontrollintensität oder aber der Infrastruktur an den Grenzen ab. „Für den Fall des Falles“ fordern der Verband aber die entsprechenden Green Lanes.
Artikelbild: http://www.depositphotos.com
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