Wie teuer werden Briefe im kommenden Jahr? Mit Blick auf die bevorstehende Preiserhöhung gibt es offensichtlich Unstimmigkeiten. Die Deutsche Post darf die Höhe des Portos nicht selbst festlegen, sondern ist auf die Genehmigung der entsprechenden Regulierungsbehörde angewiesen: Die Bundesnetzagentur hatte als Vorschlag einen „Preiserhöhungsspielraum“ von 10,5 Prozent unterbreitet.
Geht man davon aus, dass die Post die verschiedenen Sendungsarten ungefähr in gleichen Maßen verteuert, dann könnten die Kosten für Standardbriefe auf dieser Basis ab Januar nicht mehr 85 Cent, sondern 95 Cent betragen. Eine finale Entscheidung über die Preiserhöhung kann erst dann durch die Post erfolgen, nachdem die Netzagentur den Erhöhungsspielraum verbindlich festgelegt hat, was für die kommenden Wochen erwartet wird. Nun allerdings zeigt sich der Versanddienstleister unzufrieden über die anvisierte Erhöhung.
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