In der Logistik gelten zahlreiche Regeln bzw. Vorschriften bezüglich der Sicherheit – schließlich muss die Sicherheit des Personals in Logistikzentren, bei Speditionen und Paketdiensten genau so gewährleistet werden wie die Sicherheit des Verkehrs- und Luftraums. Auch große Unternehmen wie Amazon müssen sich an entsprechende Richtlinien halten. Sonst droht Ärger, wie ein aktueller Fall zeigt.
Amazon hat Vorschriften im Bereich Logistik verletzt und damit die Sicherheit des Luftraums gefährdet. – Das ist das Ergebnis eines aktuellen Verfahrens am Southwark Crown Court gegen das Unternehmen. Laut Logistics Manager hat die britische Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority Amazon in vier Fällen für schuldig befunden, Gefahrgutvorschriften verletzt zu haben. Diese Fälle sollen sich zwischen Januar 2014 und Juni 2015 auf Flügen innerhalb und außerhalb des UK ereignet haben.
Durch die Beförderung gefährlicher Güter in einem Flugzeug habe Amazon die Sicherheit erheblich gefährdet. Im Speziellen soll es unter anderem um den Transport von Lithium-Ionen-Batterien, sowie entzündbarer Aerosole gehen. Amazon müsse nun eine Geldbuße in Höhe von 65.000 Pfund – also etwa 75.000 Euro – zahlen. Eine Strafe, die das Unternehmen vermutlich leicht verschmerzen kann.
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