Eine neue Gebühr für Lebensmittel stellt sowohl Händler als auch Kunden vor Probleme.
Experten und britische Händler schlagen Alarm wegen der neuen Brexit-Gebühren für Lebensmittelimporte aus der Europäischen Union. Ab dem 30. April müssen Importeure für Produkte wie Wurst, Käse, Joghurt und Schnittblumen bis zu 145 Pfund, umgerechnet rund 169 Euro, pro Ladung zahlen. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen könnten die neuen „common user charges“ (CUC) negative Folgen haben. Die zusätzlichen Gebühren könnten den gesamten Gewinn dieser Unternehmen auslöschen und einige EU-Unternehmen dazu zwingen, ihre Exporte zu reduzieren oder einzustellen, so die Prognose von Marco Forgione vom Institute of Export and International Trade in London, laut einem Bericht bei Logistik Heute.
Rund die Hälfte aller Lebensmittel in Großbritannien werden aus der EU, allen voran aus den Niederlanden, Frankreich, Deutschland und Irland, importiert.
Kommentar schreiben