Ob mit der Postnovelle auch der Einsatz von Subunternehmen unterbunden wird, ist aktuell strittig.
14-Stunden-Tage, Niedriglöhne, fehlende Ruhezeiten – diese und weitere Missstände sowie prekäre Arbeitsbedingungen in der Paketbranche werden mehrheitlich der Tatsache zugeschrieben, dass Lieferdienstleistungen an Subunternehmen ausgelagert werden. Das gelte insbesondere dann, wenn diese Firmen wiederum selbst Tätigkeiten an weitere Subunternehmen abgeben. Mit der geplanten Reform des Postgesetzes wird jetzt ein Verbot von Subunternehmen diskutiert.
Der Bundesrat hatte Anfang Februar mehrheitlich ein Verbot von Subunternehmen befürwortet. Innerhalb der Regierungskoalition bestehen jedoch noch Uneinigkeiten.
Kommentar schreiben