Die Paket- und Zustellbranche kann sich in puncto Vergütung keineswegs rühmen, wie jetzt eine Analyse des Statistischen Bundesamts ergab.
Paket- und Zustellunternehmen sind – gerade mit Blick auf die kommende Weihnachtseinkaufssaison – aus der Wirtschaft nicht wegzudenken. So machen Online-Bestellungen weiterhin einen großen Teil des privaten Konsums aus. Vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie betonten Paket- und Logistikvereinigungen vielfach die Relevanz der Paketbranche Versorgung und die Gesamtwirtschaft.
Dennoch schlägt sich die hohe Bedeutung der Tätigkeit nicht in der Vergütung der Beschäftigten nieder, wie eine aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamts (Destatis) ergab. Der monatliche Durchschnittsverdienst von Paketbot:innen fiel im April des letzten Jahres 700 Euro geringer aus als von Fachkräften in der Gesamtwirtschaft. Das Gehalt liegt demnach bei 2.719 Euro brutto (ohne Sonderzahlungen). Das ist vergleichsweise ein Fünftel weniger Gehalt als in anderen Branchen.
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