Kürzlich bekräftigte Verdi ihre Forderung nach Direktanstellungen bei den Paketdiensten und verwies auf ein Gutachten. Aus der Branche hagelt es Kritik.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat sich wiederholt gegen die Praxis von Subunternehmen in der Paketbranche ausgesprochen. Die großen Paketdienste müssten noch stärker in die Verantwortung genommen und die Vergabe von Werkverträgen an Subunternehmen verboten werden, so die Forderung.
Dabei stützte man sich auf ein kürzlich veröffentlichtes Gutachten im Auftrag des Hugo-Sinzheimer-Instituts (HSI) für Arbeits- und Sozialrecht der Hans-Böckler-Stiftung, das die Missstände und Arbeitsrechtsverstöße in der Branche mit der Auslagerung an Subunternehmensketten in Zusammenhang bringt. Nach Ansicht des Bundesverbands Paket & Expresslogistik BIEK ist dieses Gutachten „lückenhaft, einseitig und rechtlich unhaltbar“.
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