Nach einer Sitzblockade am DHL-Logistikzentrum läuft das Verfahren des Logistikers gegen 54 Klimaaktivist:innen weiter.
Nach einer Protestaktion im Sommer vor zwei Jahren erhob DHL Klage gegen Klimaaktivist:innen. In dem andauernden Rechtsstreit lehnten Klimaaktivist:innen ein Vergleichsangebot des Konzerns ab, wollen aber nun eigenes vorlegen. Das Landgericht Leipzig gewährte dafür jetzt aktuell eine Frist bis Ende September, berichtet der MDR.
Am 9. Juli 2021 hatten insgesamt 54 Personen die Zufahrt zum DHL-Logistikzentrum am Flughafen Halle/Leipzig blockiert. Die Prostestaktion lief unter dem Motto CancelLEJ und wandte sich gegen den Ausbau des Flughafens. Ziel war es, auf klimaschädliche Handlung und Greenwashing aufmerksam zu machen, aber auch gegen den Fluglärm und die „zerstörerische Logik des Kapitalismus“ richtete sich die Aktion, heißt es auf der Webseite „Repressionen nicht zustellbar“.
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