Klimaaktivisten haben im Sommer 2021 gegen DHL protestiert, der Konzern will nun Schadensersatz.
Am Flughafen Leipzig/Halle betreibt die DHL einen der größten Luftfahrt-Drehkreuze weltweit. Schon länger ist der Ausbau des Standortes in Planung, dagegen wehren sich allerdings nicht nur die Einwohner rund um den Flughafen, auch Klimaaktivisten haben sich inzwischen an den Protesten beteiligt. Am 9. Juli 2021 demonstrierten mehrere junge Menschen vor den Toren des Flughafens gegen DHL und die schädlichen Auswirkungen auf das Klima, welche durch die Frachtflüge zustande kommen.
„Der Protest richtete sich gegen die Klimaschäden, Profitstreben und Fluglärm“, heißt es von den Beteiligten bei der Leipziger Zeitung. Nach Angaben der Teilnehmer sollen „54 Aktivist/-innen mehrere Tage in Gewahrsam“ genommen worden sein. Die DHL hätte außerdem behauptet, der Protest würde den Logistiker 1,5 Millionen Euro kosten.
Kommentar schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Die blockieren auch Wege und beziehen sich auf das Versammlungsrecht.
Da wäre garantiert weder von seitens des Staates noch von Seiten DHL irgendwas passiert...
Verkehrte Welt, alte weiße Männer bestimmen das Recht und die Rechtsauslegung .
Zukünftige Generationen interessieren hier nicht, Hauptsache die Rente wird immer schön erhöht...
Ihre Antwort schreiben