Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) soll auch im Sinne des Klimaschutzes eine attraktiv bleiben. Deshalb berät die Bundesregierung jetzt über Maßnahmen.
Ab Ende August läuft das 9-Euro-Ticket aus. Laut Bundesverkehrsministier Volker Wissing (FDP) ist dessen Verlängerung zu teuer – doch eine Nachfolgeoption wird bereits gefordert. Die Bundesregierung soll Medienberichten zufolge eine solche bereits erwägen: Es ist ein sogenanntes Klimaticket im Gespräch.
Wie es in einem Entwurf zum Klimaschutz-Sofortprogramm heißt, soll „mit tariflichen Maßnahmen die Attraktivität des ÖPNV dauerhaft gesteigert werden“. Geplant sei „ein vergünstigtes „Klimaticket“ als einheitliche Länder-Nahverkehrs-Monats- beziehungsweise Jahresfahrkarte für den Schienenpersonenregionalverkehr und den ÖPNV“, zitiert der Spiegel aus dem Papier. Zuerst hatte das Handelsblatt berichtet.
Ziel des 9-Euro-Tickets war neben einer kurzfristigen Energiepreisentlastung auch, längerfristig die Attraktivität öffentlicher Verkehrsmittel zu erhöhen. Zum Verkaufsstart hatten die Fahrkarten laut Deutscher Bahn zahlreichen Anklang in der Bevölkerung gefunden.
Kommentar schreiben