Beim Logistikdienstleister der Deutschen Bahn in Italien steht nach einem Drogenfund eine behördliche Überprüfung an.
Schenker Italiana, der italienische Ableger von DB Schenker, wurde von einem Gericht in Mailand unter Sonderverwaltung gestellt. Grund für die Maßnahme ist der Verdacht, dass eine Subfirma des Logistikers Verbindungen zur Mafiaorganisation 'Nrangheta aus Kalabrien habe, wie die Börsen-Zeitung mit Verweis auf die Deutsche Presseagentur (dpa) meldet.
DB Schenker bestätigte demnach die Informationen. „Das behördliche Verfahren ist präventiv darauf ausgerichtet, die Nutzung oder Infiltration von Unternehmen durch externe Akteure zu verhindern“, erläuterte ein Sprecher von DB Schenker auf dpa-Anfrage. Es handele sich nicht um ein strafrechtliches Verfahren gegen Schenker Italiana oder sein Management. Man habe durch diesen Vorgang von einem Vorwurf gegen das eigene Subunternehmen erfahren und unterstütze die Behörden jetzt „in vollem Umfang“.
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