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DHL: 20 Millionen Euro wegen Betrugsvorwürfen beschlagnahmt

Veröffentlicht: 08.06.2021
imgAktualisierung: 08.06.2021
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 1 Min.
08.06.2021
img 08.06.2021
ca. 1 Min.
DHL-Fahrzeug in Mailand, Italien
Aleksandar Tasevski / Shutterstock.com
Die italienische DHL Tochter Supply Chain Italy wird mit Vorwürfen zum Steuerbetrug konfrontiert. Die Behörden beschlagnahmten deshalb über 20 Millionen Euro.


In Italien wird gegen Tochterunternehmen der Deutsche Post DHL-Group wegen möglichen Steuerbetrugs ermittelt.

Die italienische Finanzpolizei überprüft derzeit Steuerunregelmäßigkeiten bei DHL-Tochter Supply Chain Italy. Im Zuge dessen haben die Behörden über 20 Millionen Euro beschlagnahmt, wie Reuters zufolge aus einem Gerichtsdokument der Staatsanwaltschaft Mailand hervorgeht. 

Im Dokument werde „einem multinationalen Transport- und Logistikunternehmen“ vorgeworfen, Mehrwertsteuer und fällige Rentenbeiträge für seine Mitarbeiter nicht gezahlt zu haben. Stattdessen habe man sich auf Arbeitskräfte von Subunternehmen verlassen. 

Durch den Einsatz externer Arbeitskräfte hätte die DHL-Tochter erhebliche Einsparungen bei den Personalkosten erzielt, so der Vorwurf. Die Mailänder Staatsanwaltschaft ermittle deshalb nun auch gegen zwei Führungskräfte der italienischen Tochtergesellschaft des Logistikers.

DHL kooperiert mit den Behörden

Die Deutsche Post DHL Group bestätigte der Meldung zufolge, dass sie von den Behörden überprüft werde und zeigte sich kooperativ: „Da das Unternehmen davon ausgeht, dass es immer in voller Übereinstimmung mit den italienischen Steuergesetzen gehandelt hat, wird es den Ermittlern alle notwendige Unterstützung bieten, um seine Position schnell und zufriedenstellend zu klären“, zitiert Reuters eine Erklärung des Konzerns. 

Veröffentlicht: 08.06.2021
img Letzte Aktualisierung: 08.06.2021
Lesezeit: ca. 1 Min.
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

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