In gleich vier Bundesländern hat der Zoll Anfang Mai gleichzeitig Kontrollen bei KEP-Dienstleistern durchgeführt. Nach ersten Erkenntnissen gab es nur wenige Auffälligkeiten.
Verschiedene Hauptzollämter haben in den letzten Tagen groß angelegte Kontrollen bei Paketdiensten durchgeführt. Zwischen dem 3. und 5. Mai haben Beamte zeitgleich KEP-Unternehmen im Saarland, Rheinland-Pfalz sowie in Hessen und Bayern kontrolliert. Dabei ging es hauptsächlich darum, Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung zu überprüfen und aufzudecken. Aber auch die Überprüfung der Zahlung des Mindestlohns stand im Fokus des deutschen Zolls.
In der Branche gilt ein Mindestlohn von 9,50 Euro pro Stunde, durch die Coronapandemie hat sich der Personalbedarf bei den Kurier- und Paketdienstleistern allerdings deutlich erhöht. Die Branche ist deswegen sehr anfällig für Schwarzarbeit und Mindestlohnverstöße, weshalb der Zoll hier besonders verstärkt kontrolliert.
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