Wegen ihrer hohen Corona-Infektionszahlen gelten aus einigen deutschen Nachbarregionen verschärfte Einreisebedingungen – mit Folgen für den grenzüberschreitenden Warenverkehr.
Das österreichische Bundesland Tirol sowie Tschechien wurden von der Bundesregierung aktuell wegen hoher Infektionszahlen und der raschen Ausbreitung von Mutationen des Coronavirus als „Virusvarianten-Gebiete“ eingestuft. Ebenso sei die Slowakei ein solches Gebiet, auch wenn das Land nicht direkt an Deutschland grenzt.
Seit dem 14. Februar, 0:00 Uhr, gelten deshalb sowohl für die individuelle als auch kommerzielle Einreise nach Deutschland aus diesen Regionen härtere Beschränkungen: Wer keinen negativen Corona-Test vorweise, könne an der Grenze zurückgewiesen werden, erklärte etwa Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) laut Tagesschau. Außerdem müsse eine korrekt ausgefüllte digitale Einreiseanmeldung oder Ersatzmitteilung bei Einreise vorliegen, heißt es auf der Webseite des Innenministeriums, auf der sämtliche Bestimmungen aufgelistet werden.
Die Regelungen betreffen ebenso Beschäftigte aus dem Transportsektor, auch wenn diese nur auf dem Weg nach Deutschland durch die entsprechenden Gebiete fahren. „Durch diese neuen Hürden drohen erneut Grenzstaus, weiträumige Umfahrungen und im Ergebnis gestörte Lieferketten“, warnt der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik.
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